Wir sind der Kulturkanal

Stammtische – immer am 1. Mittwoch im Monat 

Kanalmanifest

Von der Honigfabrik im Norden bis zum Dockville-Festival im Süden – der Kulturkanal ist bereits da. Er muss nicht erst gegründet oder gar erschaffen werden. Denn wir sind alle schon hier – Boxer und Pädagogen, Clubbetreiber und Geschäftsführer, Industrielle, Designer und Metallbauer. Wir sind viele unterschiedliche Anrainer am Kanal. Kultur ist für uns mehr als Singen, Tanzen und Malen. Uns alle eint der Wunsch nach guter Nachbarschaft, nach einem gemeinsamen Leben, Lernen, Arbeiten, Bilden, Kooperieren.


Und hiermit manifestieren wir dies, damit es ab jetzt wahrnehmbar ist für alle auf der Elbinsel Wilhelmsburg, in Hamburg und auch anderswo. Hier am Kanal kann aus einer Trennlinie zwischen Stadt und Hafen ein Bindeglied zwischen Arbeit und Kultur entstehen. Denn Kultur und Arbeit ist für uns kein Widerspruch. Der Kanal wurde für die alte Industrie geschaffen. Heute gibt es nach wie vor Werke und Werkstätten. Es gibt aber auch neue Berufe, neues Handwerk, Manufakturen, neue Herstellungen von Waren und Dienstleistungen, Ideen, Bildern und Informationen. All das ist wichtig, weil es vielen Menschen auf der Insel Arbeit gibt.


Der Veringkanal ist ein Ort, der für alle offen ist und an dem sich die Kulturen der Insel begegnen. Es gibt hier Raum für Ideen und Experimente. Für Theater, Film, Tanz und Bewegung. Für Begegnungen und Brückenschläge, die die Menschen auf dieser Insel brauchen wie kaum an einem anderen Ort in dieser Stadt.


Wir fordern an den Planungen für den Kulturkanal beteiligt zu werden und nicht Teil eines Konzeptes von außen werden zu müssen. Wir wollen weder unsere Arbeit verlieren noch unsere Gemeinschaft. Wir wollen erhalten und weiterentwickeln, was wir über die Jahre aufgebaut haben. Gerade in Wilhelmsburg gestalten und organisieren wir Vorhaben wie die Entwicklung des Veringkanals »von unten«.

Wir fordern

• eine integrierte Standortentwicklung und zukunftsweisende Flächennutzungspläne

• den Erhalt der historischen Industriegebäude, die dem Kanal sein Gesicht geben und ihm seinen Charakter verleihen

• ein Moratorium: kein Abriss bestehender Gebäude, den Erhalt der bestehenden Mietverträge in städtischen Liegenschaften, die Sicherung laufender Instandhaltung städtischer Objekte und keine Flächenfraß erzeugende Vermietung

• Zeit für eine nachhaltige Entwicklung ohne Verwertungszwang, Zeit um unsere Ideen zu »kanalisieren«

• eine Verbesserung des ökologischen Zustands des Kanals und seiner Ufer – die biologische Qualität des Kanals und seines Umfeldes muss für die Zukunft deutlich verbessert werden

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Erstunterzeichner_innen

Bettina Grevel – Atelier Freistil | Claudia von Allwörden | Oktay Akkaya – Automotive Iconpart | Jürgen Baumann | Andreas Schwarz – Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg | Lutz Cassel – Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg | Christoph Kleinstück | Jan Martin Ahlers – Det Visionære Køkken | Jürgen Dege-Rüger | Martin Ziegler – Edeka Ziegler | Margret Markert – Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen | Eva Ritter-Steindorf – Hirn und Wanst | Kerstin Britta Schaefer – Hirn und Wanst | Marco Antonio Reyes Loredo – Hirn und Wanst | Simon Wahlers – Mit freundlicher Gestaltung | Sascha Mirtschin | Beate Kapfenberger – morgen. | Martha Starke – morgen. | Marvin Carroux – Nordische Oelwerke Walther Carroux | Thomas Carroux – Nordische Oelwerke Walther Carroux | Gudrun Stefaniak – Passage | Lukas Schepers | Mathias Lintl – StadtKultur Hafen e.V. | Jessica Buchholz – Stückliesel | Pamela Goroncy – Stückliesel | Jörg Maltzan – St. Pedali | Giovanni Zocco – TaK Wilhelmsburg / Theater am Kulturkanal | Paula Zamorra – TaK Wilhelmsburg / Theater am Kulturkanal | Mona Michels – TurTur | Alex Blaicher – Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

Auch du stehst hinter dem Kanalmanifest?

Von der Honigfabrik im Norden bis zum Dockville-Festival im Süden – der Kulturkanal ist bereits da. Er muss nicht erst
gegründet oder gar erschaffen werden. Denn wir sind alle schon hier – Boxer und Pädagogen, Clubbetreiber und Geschäftsführer,
Industrielle, Designer und Metallbauer. Wir sind viele unterschiedliche Anrainer am Kanal. Kultur ist für uns mehr als Singen,
Tanzen und Malen. Uns alle eint der Wunsch nach guter Nachbarschaft, nach einem gemeinsamen Leben, Lernen, Arbeiten, Bilden, Kooperieren.

Und hiermit manifestieren wir dies, damit es ab jetzt wahrnehmbar ist für alle auf der Elbinsel Wilhelmsburg, in Hamburg und auch anderswo.
Hier am Kanal kann aus einer Trennlinie zwischen Stadt und Hafen ein Bindeglied zwischen Arbeit und Kultur entstehen. Denn Kultur und Arbeit ist für uns kein Widerspruch.
Der Kanal wurde für die alte Industrie geschaffen. Heute gibt es nach wie vor Werke und Werkstätten.
Es gibt aber auch neue Berufe, neues Handwerk, Manufakturen, neue Herstellungen von Waren und Dienstleistungen, Ideen, Bildern und Informationen.
All das ist wichtig, weil es vielen Menschen auf der Insel Arbeit gibt. Der Veringkanal ist ein Ort, der für alle offen ist und an dem sich die Kulturen der Insel
begegnen. Es gibt hier Raum für Ideen und Experimente. Für Theater, Film, Tanz und Bewegung. Für Begegnungen und Brückenschläge,
die die Menschen auf dieser Insel brauchen wie kaum an einem anderen Ort in dieser Stadt.

Wir fordern an den Planungen für den Kulturkanal beteiligt zu werden und nicht Teil eines Konzeptes von außen werden zu müssen.
Wir wollen weder unsere Arbeit verlieren noch unsere Gemeinschaft. Wir wollen erhalten und weiterentwickeln, was wir über die Jahre aufgebaut haben.
Gerade in Wilhelmsburg gestalten und organisieren wir Vorhaben wie die Entwicklung des Veringkanals »von unten«.

Wir fordern
• eine integrierte Standortentwicklung und zukunftsweisende Flächennutzungspläne
• den Erhalt der historischen Industriegebäude, die dem Kanal sein Gesicht geben und ihm
seinen Charakter verleihen
• ein Moratorium: kein Abriss bestehender Gebäude, den Erhalt der bestehenden Mietverträge
in städtischen Liegenschaften, die Sicherung laufender Instandhaltung städtischer
Objekte und keine Flächenfraß erzeugende Vermietung
• Zeit für eine nachhaltige Entwicklung ohne Verwertungszwang, Zeit um unsere Ideen zu
»kanalisieren«
• eine Verbesserung des ökologischen Zustands des Kanals und seiner Ufer – die biologische
Qualität des Kanals und seines Umfeldes muss für die Zukunft deutlich verbessert werden

Lasst uns das Klima wandeln! Einen Raum der Verständigung, des Austauschs miteinander und der Kreativität schaffen.
Einen Ort neu erfinden, der ein Labor des »Morgen« sein kann. Wo? Am Veringkanal in
Wilhelmsburg. Wie? Indem wir diesen Raum erhalten und neu definieren.
Denn: »Wir sind der Kulturkanal! Du auch?«

**ihre Unterschrift**

   

Neue Unterzeichner_innen

Elisa Stahmer, Daniel Bernhardt, Kulturfloß Schaluppe, Axel Kostrzewa, Inga Reimers, Max Becker, Emma Othmer, Thorge Schmidt, Laura Schulz, Jürgen Baumann, Michael Kellenbenz, Dominika Radon, Anna Baus, Gerrit Fuß, Birgit Löwe, Tim Fandré, Tina Lentfer, Henning Schwen, Andi Jakub Ebel, Thomas Escher, Tim-Erik Winzer, Silke Wölke, Lena Frommeyer, Thomas Mehlbeer, Jutta Kodrzynski, Roswitha Stein, Britta Bienert, Kai Schaper, Imanuel Schipper, Lisa Goebel, Helen Schepers, Elisa Böcking, Ruth Lenz, Sören Wrede, Gottfried Eich, Anke Kewitz, Dirk Holm, Annette Schmid, Suna Güney, Katja Seidel,

Das Kanalmanifest ist ein Resultat des ersten gemeinsamen Kulturkanaltreffens am  05.09.2018 – 

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Unsere nächsten Kulturkanalstammtische sind am:

Wann? Mittwoch, 09.01.2018 um 18 Uhr

Wo? voraussichtlich in der Minibar Moralia

Am Veringhof 21, 21107 Hamburg

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